BAföG - Unterstützung vom Staat beim Lernen
Seit 1971 gibt es inzwischen das BAföG. Damals wurde es als Unterstützung für Menschen eingeführt, welche sich das Studieren sonst nicht leisten könnten. Der Betrag musste nicht zurückgezahlt werden und half damals dabei Chancengleichheit zwischen den Bevölkerungsschichten zu schaffen.
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In den 80. Jahren wurde dann das BAföG in ein Darlehen umgewandelt. Daraus resultierte das die Menschen sich nicht mehr getraut haben BAföG zu beantragen, da dieses Geld Schulden waren, welche nach dem Start ins Berufsleben zurückgezahlt werden mussten. Dieses System wurde dann aber nochmals reformiert und das BAföG musste nur noch zur Hälfte zurückgezahlt werden. Aber auch das bedeutete natürlich, dass man mit einen großen Schuldenberg ins Berufsleben startete. Dieses System hat sich bis heute noch nicht Grundlegend geändert, auch wenn es natürlich auch Förderungen gibt, welche nicht zurückgezahlt werden müssen.
BAföG gibt es in mehreren Formen. Zum einen ist das normale Eltern Abhängige BAföG, dann gibt es das Eltern Unabhängige BAföG und als drittes das Meister BAföG.
Das Eltern abhängige BAföG steht den meisten Studenten zu. Hierbei wird auf Grundlage des Einkommens der Eltern der Bedarfssatz ermittelt. Leider ist es so, dass nicht die derzeitigen Einnahmen der Eltern beachtet werden, sondern die Einnahmen aus den vorangegangenen Jahren. Dies könnte durchaus dazu führen, dass die Eltern gar nicht in der Lage sind ihren Teil des Satzes, welches den Studierenden zusteht, zu zahlen. Hierfür gibt es aber noch eine Härtefall Regelung, bei welcher man darauf bestehen kann, dass das aktuelle Einkommen zur Berechnungsgrundlage genommen wird.
Beim Eltern unabhängigen BAföG ist die Berechnungsgrundlage nicht das Einkommen der Eltern, sondern nur das eigene Einkommen. Um aber auf dieses BAföG zurückgreifen zu können muss man einige Voraussetzungen erfüllen. Zum einen muss man schon einige Jahre sein Leben selbstständig finanziert haben und zum anderen muss man ein bestimmtes Alter einhalten. Wenn man auf einer Abendschule einen Schulabschluss nachholt steht einen auch diese Form des BAföGs zu. Am besten ist es hier sich immer vor der Antragsstellung zu informieren welches BAföG einen zusteht, dass kann den Antrag auf BAföG nämlich um einiges erleichtern.
Das Meister BAföG steht Personen zu welche nach ihrer Erstausbildung eine höhere Qualifikation anstreben. Hierzu gehört der Meisterbrief oder die Fachausbildung. Dieses Meister BAföG soll dafür sorgen das Menschen die bereit sind sich höher zu Qualifizieren auch die Möglichkeit dazu haben.
Um BAföG zu erhalten muss man natürlich auch einige Voraussetzungen erfüllen. Man muss einer Ausbildung nachgehen, welche nach den Regeln für das BAföG anerkannt sind. Hierzu sollte man sich natürlich vor dem Antritt der Ausbildung informieren, nicht dass man am Ende keine Ahnung hat, ob und wie man sich die gesamte Ausbildung finanzieren kann. Auch sollte man sich im klaren sein das man in den meisten Fällen ein Teil der erhaltenen Leistung wieder an den Staat zurück zahlen muss und man mit Schulden in das Berufsleben startet. Wenn man also für eine Ausbildung BAföG beantragt, sollte man sich auch sicher sein, dass man mit dieser Ausbildung später auch Geld verdienen kann um diese Schulden zurück zu zahlen.