Die Bevölkerungsdichte der Volksrepublik China liegt bei 135 Einwohnern auf einen Quardratkilometer. Über 91 Prozent der chinesischen Bevölkerung stellen die Han-Chinesen. 55 ethnische Minderheiten z.B. die muslimischen Uiguren und Kasachen sind offiziell anerkannt. Die Hanchinesen sprechen das sogenannte Hochchinesisch, aber auch einige Sprachen der Minderheiten wie zum Beispiel die koreanische, tibetische, uigurische Sprache sind offiziell anerkannt. Die chinesischen Religionen wie dem Daoismus, Konfuzianismus und Buddhismus sind weit verbreitet, allerdings gibt es auch Minderheiten wie Christen, Moslems und der Konfuzianismus. Bei den Chinesen gilt die Religion als " Privatsache", allerdings ist es den Religionsgemeinschaften verboten die Politik zu kritisieren oder zu kommentieren. In China gilt die Relionsfreiheit.
Nach der Gründung der Volksrepublik Chinas im Jahre 1949 gab es lediglich 540 Millionen Einwohner, allerdings war der erste Staatspräsident der Republik China Mao Zedong der Meinung, dass eine großer Staat auch eine mächtige Bevölkerung benötigt. Seit den 1960 Jahren wird eine gezielte Geburtenüberwachung damit erzielt das die Bevölkerung je Ehepaar nur ein Kind haben dürfen, die sogenannte "Ein Kind Politik", sollten Ehepaare mehr als ein Kind bekommen, fallen Sondersteuern oder sogar Strafen an. Die Überprüfungen werden regional gesteuert. Allerdings wird dies von Region zu Region auch anders kontrolliert und geregelt, so ist es als Bauer in einigen Bezirken erlaubt noch ein zweites Kind zu bekommen, wenn das erste ein Mädchen war. Auch die nationalen Minderheiten Chinas werden in diesem Fall bevorzugt behandelt, es ist keine Seltenheit in diesen Familien drei Kinder oder mehr anzutreffen. Allerdings gibt es in der Volksrepublik China kostenlose Verhütungsmittel und straffreie Abtreibungen. Durch die Geburtenkontrolle wurden geschätzte 340 Millionen Geburten somit verhindert. Seit 2010 ist es Frauen über 35 Jahren erlaubt ein weiteres Kind in die Welt zu setzen.
Die Lebenserwartung der männlichen Bevölkerung liegt im Durchschnitt bei 70 Jahren, die weibliche bei 74 Jahren. Die chinesische Bevölkerung lebt zum größten Teil in extremer Armut, doch seit 1980 hat es die Regierung geschafft, dass die Bevölkerung keine Hungernöte mehr durchmachen musste. Das Jahreseinkommen der Landbevölkerung liegt bei 95 Euro, bei der Stadtbevölkerung sind es um die 145 Euro. Zusätzlich haben über 300 Millionen der auf dem Land lebenden Bevölkerung keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Im Jahre 1978 lebten lediglich 20 Prozent der Bevölkerung in Städten, heute sind es bereits über 40 Prozent.
Die Bevölkerung Chinas steht unter strenger Zensur, so gibt es strenge Überwachungen im Internet. Verhaftungen mit hohen Strefen sind keine Seltenheit, Menschenrechtsgruppierungen fordern mehr Freiheiten und eine Demokratie für die Chinesen. Seit 2004 bemüht sich China regelrecht und hat sogar einen neuen Zusatz in seine Verfassung aufgenommen.