Die Entwicklung des Tourismus in China
Das Reich der Mitte wird immer populärer und zieht somit zunehmend Aufmerksamkeit auf sich. Der Tourismus in China steigt stetig. Nicht nur "Langnasen" wie uns die Einheimischen gerne nennen, wollen mehr von dem rätselhaften Land entdecken, es sind auch mehr und mehr Chinesen, für die das Reisen heute erschwinglich gemacht wird, dank des unaufhaltsamen Wirtschaftswachstums. China ist bekannt für seine hervorragende Küche, seine atemberaubenden und vielfältigen Landschaften. Mittlerweile sind auch Begriffe wie Feng-Shui, Tai Chi oder auch TCM (Traditionelle chinesische Medizin) bei uns keine Fremdwörter mehr. Die chinesische Welt öffnet sich für uns, langsam aber stetig.
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China ist vielseitig und hat unglaublich viel zu bieten. Der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen, wenn es nicht um die klassischen Ziele wie Peking, Schanghai, Hongkong oder Xian geht. Auch Chinas Bewohner sind vielseitig, China ist kein einheitliches Volk. Das macht es noch interessanter. Wo sonst auf der Welt findet man 55 verschiedene Minderheiten in trauter Seligkeit vereint. Hier ist jeder willkommen. Auch Ausländer. Die offene Art der Chinesen macht sie zu einem sehr liebenswerten Volk, welches aber auch immer wieder für charmante Überraschungen gut ist. Das Land wird immer moderner und materialistischer und hat seine wahre Freude daran. Ausländer sind immer willkommen, schon alleine deshalb, weil man neugierig ist, was die restliche Welt angeht. Durch den Kommunismus sind die Leute nicht wirklich darauf vorbereitet, was im Westen so los ist. Sie lebten in ihrem Reich der Mitte und abgeschirmt von der Außenwelt war der Westen wie ein fernes Universum. Lediglich durch Fernsehen und Werbung drangen ein paar Informationen. Chinesen haben genauso ihre Vorstellung vom Ausland, wie wir von China. So ist es nicht überraschend, wenn die Einheimischen einen mit großen Augen anstarren, ob der dunklen und nicht hellblonden Haare, der doch nicht so langen Nase oder auch, weil man ihnen begreiflich zu machen versucht, dass in Deutschland kein Bier aus dem Wasserhahn läuft, sondern ganz normales Wasser.
Die vielen Touristen heutzutage versuchen wettzumachen, was in der Vergangenheit versäumt wurde, so hat es den Anschein. Die Frage, die sich jedem Besucher zuerst stellt: Welche Route wähle ich? Dies sollte man je nach Region auch von der Reisezeit und dem damit zusammenhängendem Klima abhängig machen. Vor allem in der nördlichen Hälfte ist das Klima von November bis Februar ziemlich rau und kalt.
Als drittgrößtes Land der Erde, hinter Russland und Kanada ist das Staatsgebiet Chinas meist bergig und steigt gen Westen immer mehr an. Je weiter man in den Osten kommt, desto ebener wird das Land.
Für Chinesen selbst werden Badeziele immer beliebter. Obwohl die vornehme Blässe immer noch als Zeichen von Wohlstand gilt, schützt man sich mit Ganzkörperbadeanzügen und Sonnenschirm gegen die bösen Strahlen der Sonne, die den Teint dunkler machen und einen somit wie einen Landarbeiter aussehen lassen. Der beste Rat, den man einem ausländischen Chinareisenden mitgeben kann, ist: Nicht während der nationalen Feiertage zu reisen. Holen Sie sich Ihren Kalender und markieren Sie drei Termine: Frühlingsfest (Januar oder Februar, richtet sich nach dem Mondkalender), Tag der Arbeit (1. Mai) und Nationalfeiertag (1. Oktober). Dann nämlich reisen die Chinesen und es hat den Anschein, als wären alle auf einmal unterwegs. Na ja, fast.